Bei der Erneuerung von Asphaltstrassen fallen
in der Schweiz jährlich rund zwei Millionen Tonnen Ausbauasphalt
an. Ein Viertel davon wird als Asphaltgranulat bei der Herstellung
von Heissmischgut wiederverwendet. Ein weiterer Viertel findet in
einer anderen Form etwa als Kiessand-Ersatz den Weg in den Stoffkreislauf.
Doch eine Million Tonnen bleibt übrig für die umweltgerechte
Entsorgung. Genau hier eröffnen sich mit der Kaltaufbereitung
neue Möglichkeiten in einem veränderten Umfeld.
Die Produktionsgesellschaft KAMPAG ist Betreiberin der modernsten,
computergesteuerten, mobilen Aufbereitungsanlage für Kaltmischgut.
Mittels Kaltaufbereitung lässt sich Ausbauasphalt bis zu 100%
wiederverwenden. Erfahrungen aus dem Ausland und erste Einsätze
in der Schweiz zeigen durchwegs positive Resultate. Die Kaltaufbereitung
ersetzt die Heissaufbereitung nicht, aber sie bietet technisch machbare,
wirtschaftlich optimierte und ökologisch sinnvolle Lösungen.
Der Kreislauf wird geschlossen.
Die KAMPAG bereitet das von den Belagsproduzenten zur Verfügung
gestellte, gebrochene Material auf deren Deponieplätzen auf
und bürgt für Qualität, Leistung und kostengünstige
Lohnarbeit. Sie setzt sich dafür ein, dass neuste zukunftsorientierte
Technologien auch in der Schweiz Einzug halten. Aktuelles Beispiel
dafür ist das Binden von Asphaltgranulat mittels Schaumbitumen.
Daraus entsteht Kaltmischgut – ein hochwertiger Baustoff.
Diesem raffinierten «Recycling-Verfahren» gehört
die Zukunft. Es schliesst den Kreislauf zwischen dem grundsätzlich
wertvollen Baustoff Ausbauasphalt und den technischen, ökologischen
und ökonomischen Anforderungen des modernen Strassenbaus –
schwarz bleibt also schwarz.
Damit das Potenzial der Kaltbauweise genutzt werden kann, bedarf
es der Offenheit für Neues seitens der Bauherrschaft, Innovationen
seitens der Unternehmungen und aktiver Unterstützung seitens
der Umweltbehörden. Eine Zusammenarbeit, die sich für
alle lohnt.
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